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Projekt Bundestagswahl #zukunft2025


adminab
Beiträge: 3
Admin
Themenstarter
(@adminab)
Mitglied
Beigetreten: Vor 6 Jahren

Hallo miteinander!

Hier zu Eurer Diskussion die Projektskizze des Trägervereins zum Projekt "Bundestagswahl #zukunft2025".

Euer Orga-Team

3 Antworten
redaktion
Beiträge: 3
Moderator
(@redaktion)
Mitglied
Beigetreten: Vor 1 Jahr

Eingereicht von Andrea | Rostock | M-V

Die Mitwirkenden in Orts- und Themen- und Arbeitsgruppen, die Teilnehmer der Vernetzungskonferenz und der LAP-Runde nenne ich mal die „Aktiven“.
Die Registrierten auf aufstehen.de, die entweder nie aufgestanden sind oder mal aktiv waren und sich inzwischen wieder hingesetzt haben, sind die „Passiven“.

Die Vernetzungskonferenz ist zwar offen für alle, erreicht aber vor allem die „Aktiven“.
Der Trägerverein verfügt als einziger über die technischen Möglichkeiten, die allermeisten „Passiven“ via Mailings zu erreichen.

Daraus ergibt sich folgende Aufgabenteilung im Projekt:

  • In Phase 1 „Diskutier-/Arbeitsgruppen-Phase“
    liegt der Schwerpunkt in den gegründeten AGen und in den Ortsgruppen. Hier wird thematisch gegliedert darüber diskutiert, welche Forderungen sinnvoll sind, hier werden Hintergründe ermittelt und weitergegeben. Hier werden Argumente ausgetauscht. Die AGen organisieren Online-Debatten, um Forderungen für einen Katalog zusammenzutragen.

    Höhepunkt: aufstehen-Kongress
    Verantwortlich: Vernetzungskonferenz

  • In Phase 2 „Verbreitungs- und Abstimmungsphase“
    liegt der Schwerpunkt beim Trägerverein, um die Passiven hinter dem Ofen vorzulocken und zu motivieren, sich einzubringen. Das funktioniert nur über eine zentral gesteuerte Marketingkampagne (mit regelmäßigen Newslettern, passenden Social Media, Webseite-Beiträgen, ggf. Marketingmaterial, etc.). Wenn es um die Abstimmung von Forderungen geht, also zum Beispiel, welche davon Priorität haben, muss jeder Aufsteher, der will, eine Stimme haben. Dafür trägt der Trägerverein Sorge. Darin liegt ja auch ein Aktivierungspotential.

    Medien: Webseite, Consul, Civi-Newsletter, Facebook, Instagram
    Verantwortlich: Trägerverein

  • In Phase 3 „Mobilisierungsphase“
    sollte es Trägerverein und Vernetzungskonferenz gemeinsam gelungen sein, aus Passiven Aktive zu machen, die sich auch wirklich einbringen wollen und nicht nur ein einziges Mal ihre Stimme abgegeben haben. Das ist ESSENTIELL WICHTIG, denn nur die Aktiven werden Aktionen entsprechend des entwickelten Forderungskatalogs planen. Wo sollen denn Romans 25.000 Menschen zur Abschlusskundgebung am Wahltag sonst herkommen?

    Aktionen: Wahlprüfsteine, Demos, Nerve deinen Abgeordneten, andere kreative Aktionen
    Höhepunkt: Abschlusskundgebung am Wahltag

Nur in enger Zusammenarbeit zwischen der Vernetzungs- und Aktionsplanungskonferenz der Aktiven und dem Vorstand sowie den Teams des Trägervereins könnte die Bewegung wirksam werden (entsprechend der jeweils vorhandenen Stärken und Schwächen). Wir alle sind mündige Aufgestandene, die nun auf Augenhöhe ihrer Verantwortung gerecht werden sollten. Jeder nach seinen besten Möglichkeiten.

Antwort
Harald
Beiträge: 16
(@harald)
Active Member
Beigetreten: Vor 9 Monaten

Warum hat eigentlich einzig und allein Andrea hier einen Diskussionsbeitrag eingereicht?

Liegt das evtl., daran, dass die hier angemeldeten Benutzer keine Ambitionen haben, als Aufsteher am Bundestagswahlkampf teilzunehmen?

Fakt ist doch, dass wir um diese Wahl nicht herumkommen und die Gefahr recht groß ist, dass sie wie immer so ausgehen wird, wie die großen Kampagnenmacher das wollen.

Die Projektskizze erscheint mir sehr ambitioniert aber nicht gänzlich realitätsfremd. Leider ist mittlerweile schon einige Zeit verstrichen. 

Das Team des Trägervereins hat mit der Videokonferenz am 24.01.21, zu der über die zentrale Mailingliste eingeladen wurde, an die 250 Teilnehmer erreichen sowie einen Teil davon für die Teilnahme an den Diskussionen in den Themenräumen im Februar interessieren können. Ob man da auf die Thematik Bundestagswahl kommen wird, ist dabei erstmal nicht entscheidend.

Was konnten die Vernetzungskonferenz und die Ortsgruppen bis jetzt in dieser Hinsicht erreichen und was haben sie ggf. noch vor? (Zu den letzten Treffen habe ich hier keine Protokolle gefunden.)

Wenn die Zeit davon läuft und Corona den Aktionsraum weiterhin einschränkt, muss man vielleicht auch kleinere Brötchen backen, die aber dafür besonders knusprig?

 

 

Antwort
Peter Flindt
Beiträge: 19
(@peter-flindt)
Active Member
Beigetreten: Vor 12 Monaten

Mein Senf dazu...

Auch in den VK der Themenräumen wurde dieses Wort genannt "Forderrungskatalog". Und genau dieses ist für mich persönlich eben genau der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Angelegenheit.

1) Machen wir uns nichts vor, wir sind nicht Fridays for Future. Großdemos sind nicht drin. Es ist sicher auch so, dass die Größe der Friday for Future Demos dafür sorgt, dass da auch mehr Leute mitmachen.
2) Katalog... Das Parteiprogramm der CDU hat so 200 Seiten. Nützt es uns wirklich etwas wenn bei dem Kongress dann ein Katalog von 50 Themen bei raus kommt? Ist ein Problem des Gründungsaufruf nicht auch einer gewisse Unkonkretheit?
3) Ihr wart doch bestimmt selber schon auf genug linken Groß-Veranstaltungen, wie z.B. der 1.Mai und seit dort durch die Stände gegangen oder ihr habt sonst mal einen interessanten Infostand gesehen. Was genau habt ihr dann mit dieser Information gemacht? Nicht das ich gerne an Demos teilnehme oder bei Infoständen mitmache, aber was genau wird da eigentlich von Passanten erwartet? "Ja, ihr habt recht das ist alles Schlimm und ungerecht! Und jetzt?"
4) "Und jetzt!"->"Macht ein Kreuz bei der Linken und alles wird gut!"? Soll das die einzige Kernaussage der ganzen Angelegenheit sein? 
4.1.) Zieht das nicht nur Leute an, die sowieso schon die Linken wählen? Was würde ein Wähler der Grünen machen?
4.2.) Wie wäre es denn wenn es die größten Übereinstimmungen von Aufstehen bei z.B. Diem 25 oder DKP zu finden wäre?
4.3.) Selbst wenn es gelingt ein paar Leute zu ermuntern die Linken zu wählen. Es bleibt eine Oppositionspartei, GRR ist wohl auch keine Option mehr.

Zusammengefasst. Ja ich selber gehe eigentlich ganz gerne auf Demos und nehme auch aktiv an Infoständen teil, bloß frage ich mich eben schon ob dieses genügt und überhaupt bei Passanten irgendwie ankommt und zu irgendeiner Reaktion führt, von Einfluss auf die Politik ganz zu schweigen.
Sicher, ich muss Ottopeter schon recht geben, es kommt auch auf die Präsentationsform an. Podiumsdiskussionen o.Ä. sind sicherlich eine ausgezeichnete Alternative zu herkömmlichen Protestformen. Ich frage mich aber eben auch, ob Protest alleine wirklich der Weisheit letzter Schluss ist, wie gut gestaltet der auch immer sein mag.

Ein anderer Punkt ist der, ich muss mich da leider wiederholen, egal was Aufstehen so macht, aber muss ein Ziel von Aufstehen, wenn nicht sogar das eigentlich Primärziel, nicht auch sein, dass nicht irgendein Passant dann auch bei Aufstehen mitmacht?

Nein, ich gebe zwar zu, dass wir bis zur BT Wahl wohl nichts mehr anderes hinbekommen werden, aber ich denke längerfristig sollten wir uns etwas Aktives überlegen; aktiv in dem Sinne, dass sich Passanten aktiv beteiligen können; was aber nicht ausschließlich auf Proteste, in welcher Form auch immer, hinaus läuft. Was auch immer das sein mag. Das Ganze darf sich auf der anderen Seite aber auch nicht auf irgendwelche Diskussionsrunden o.Ä. beschränken, so interessant diese Diskussionen auch sein mögen.

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