Liebe Friedensfreundinnen, liebe Friedensfreunde,
Wir rufen zu einer Kundgebung „Hände weg von Kuba, Iran und Venezuela!“ am Samstag, 14. Februar 2026 zur Solidarität mit den Menschen der angegriffenen Länder auf und beteiligen uns am bundesweiten Aktionstag gegen den Staatsterrorismus der USA.
Die Friedensbewegung verurteilt die Angriffe der USA auf Venezuela und die Verschleppung seines Präsidenten. Es war ein Akt nackter imperialistischer Gewalt. Das Streben des Trump-Regimes, die Kontrolle über die Politik des Landes und seine Erdölreserven zu übernehmen, ist ein Rückfall in den finstersten Kolonialismus.
Wir wenden sich gegen die brutalen Wirtschaftsblockaden gegen Venezuela und verurteilen Trumps Bemühen, Kuba durch das vollständige Abschneiden von Öllieferungen zu strangulieren und fordern das mörderische Embargo zu beenden, mit dem die USA seit über 60 Jahren versuchen, das Land ins Elend zu treiben.
Der Wirtschaftskrieg gegen den Iran trifft ebenfalls hauptsächlich die Bevölkerung. Auch er richtet sich gleichzeitig gegen China und Russland – im Kampf um den Erhalt der westlichen Vorherrschaft und gegen eine multipolare Welt.
Die Friedensbewegung protestiert gegen die Komplizenschaft Deutschlands und der EU bei den Aggressionen und völkerrechtwidrigen Wirtschaftsblockaden und verlangen stattdessen diese Zwangsmaßnahmen einzustellen. Weder die USA noch die EU haben das Recht, sich mit militärischer oder wirtschaftlicher Gewalt in diesen Ländern einzumischen.
Wir sehen diesem Aktionstag als Unterstützung der Protestaktionen gegen die alljährliche NATO-Sicherheitskonferenz in München, auf der sich Politiker, Militär- und Wirtschaftsvertreter der führenden westlichen Länder über ihre Vorstellungen von Sicherheitspolitik austauschen. Auch die USA werden mit einer Delegation vertreten sein und von ihren NATO-Partnern Zustimmung für ihre Politik einfordern.
Kundgebung
am Samstag, 14. Februar 2026
um 13:30 Uhr
auf der Zeil (Brockhaus-Brunnen)